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Portrait:


Wer versteht
das Algen-ABC?
04

Caroline Kurth

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Nach dem Abitur wollte die Freiburgerin Caroline Kurth (Jahrgang 1981) erst einmal die Welt sehen und reiste als „Work and Travel“-Touristin durch Australien. Im Anschluss entschied sie sich für ein Chemiestudium an der Ludwig-Maximilian-Universität München. Ein Auslandspraktikum an der Chalmers University of Technology im schwedischen Göteborg gefiel ihr so gut, dass sie dort auch ihre Masterarbeit schrieb. Seit Oktober 2009 arbeitet Caroline Kurth als Doktorandin in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Georg Pohnert an der chemisch-geowissenschaftlichen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität in Jena.

Andrea Bauer

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Andrea Bauer (Jahrgang 1984) kennt die thüringische Universitätsstadt Jena schon etwas länger. Sie studierte hier ebenfalls Chemie und spezialisierte sich bereits früh auf die Fachrichtung Umweltchemie. Seit Oktober 2009 ist sie als Promotionsstudentin ebenfalls Mitglied der Arbeitsgruppe von Georg Pohnert, der als Lichtenberg-Professor von der VolkswagenStiftung gefördert wird.

Alle Episoden zu diesem Projekt


01.02.2011

Intro

Algen können sich verständigen – aber wie genau funktioniert das? Die Chemikerinnen Caroline Kurth und Andrea Bauer aus Jena wollen es herausfinden.
04.0
28.02.2011

Unscheinbare Alleskönner

Sie heilen Wunden, wehren Fressfeinde ab und senden sich Warnsignale zu: Algen gehören zu den faszinierendsten Wasserbewohnern. Forscher aus Jena wollen nun ihre geheimnisvolle Sprache entschlüsseln.
04.1
22.03.2011

Verwundet? Verklebt!

Schon kleinste Verletzungen sind für die Grünalge Caulerpa lebensgefährlich. Sie hat deshalb einen besonders effektiven Wundschutz entwickelt. Die Jenaer Forscher kommen ihrem Geheimnis auf die Spur.
04.2
07.04.2011

Marker aus dem Meer

Die Jenaer Forscher wollen die wundersamen Fähigkeiten der Alge Caulerpa auch für den Menschen nutzbar machen. Kann das Caulerpenin im Labor nachgebildet werden?
04.3
05.05.2011

Schreie im Labor

Algen schlagen Alarm, sobald sich gefräßige Fische oder Parasiten nähern. Wie genau das funktioniert, analysieren die Forscher in Jena – auch  wenn die Technik sie mitunter im Stich lässt.
04.4
06.06.2011

Eine Beziehung fürs Leben

Bakterien dringend gesucht: Die Grünalge Ulva fühlt sich in der Gesellschaft bestimmter Mikroorganismen am wohlsten – sind sie im Wasser, gedeiht der "Meersalat“ prächtig. Die Forscher möchten herausfinden, mit welchen Bakterien genau sich die Alge so gut versteht.
04.5
05.07.2011

Selbstverteidigung bei Algen

Viele Krebstiere fressen gerne Algen. Doch die wehren sich: Sie senden eine fruchtschädigende Substanz aus. Beeinflusst dieses Verteidigungssystem auch andere Meeresbewohner?
04.6
23.07.2011

Fragile Schönheiten

Kalkalgen panzern sich mit filigranen Platten. Dringen allerdings Viren in die Zelle ein, zerstören sie den Kalkschild. Wie läuft dieser biochemische Prozess genau ab?
04.7
02.09.2011

Bakterienteppich für die Medizin

Heute in der Petrischale, morgen im OP-Saal: Die Chemiker aus Jena haben eine bakterielle Zellulose entwickelt, die in der Medizin künftig als Gefäß- oder Knorpelersatz dienen soll.
04.8
06.10.2011

Verschmähtes Grünzeug

Schnecken finden Moose einfach widerlich. Warum? Die Jenaer Forscher analysieren die Bioabwehr der kleinen Pflanzen.
04.9
03.11.2011

Im Team zum Erfolg

Viele Wochen aufregender Forschung liegen hinter den jungen Wissenschaftlern aus Jena. Wie beurteilen sie heute ihre Studien? Und wie die Arbeit mit der Kamera?
04.10
Fragen an die Frager
Haben Sie Fragen oder Anregungen zu diesem Projekt? Dann freuen wir uns über Ihren Beitrag:

Die aktuellsten Fragen

Wolfgang Hasenpusch aus Hanau
Wie ändert sich der Gasgehalt im Blasentang im Verlauf des Wachstums quantitativ?
In den Pneumatocyten (das sind die Luftblasen) des Blasentangs Fucus findet sich ein Gemisch aus überwiegend Sauerstoff und Stickstoff sowie Kohlendioxid, wie in der Umgebungsluft vorhanden (Christopher S. Lobban, Paul James Harrison: "Seaweed Ecology and Physiology"). Über die Quantität können wir leider nichts genaueres sagen, verweisen aber auf den Artikel "Gas-filled structures, buoancy and support in marine macroalgae" in: Progress in Phycological Research 1990, Seite 169-211.
Caroline Kurth und Andrea Bauer

*) Das Projekt

Können Algen sprechen? Sie können! Aber wie gelingt es ihnen? Das wollen die Chemikerinnen Caroline Kurth und Andrea Bauer aus Jena herausfinden. Das Ziel der Arbeitsgruppe um Professor Georg Pohnert ist es, die biochemische Verständigung hauptsächlich mariner Algen und Bakterien zu entschlüsseln. Für ihre Experimente arbeiten die Wissenschaftler jedoch nicht nur im Jenaer Labor –  häufig ist auch „Forschung vor Ort“ an einer von Europas Küsten erforderlich.

Die anderen Projekte:


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