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Videoblog:


Wer spricht
noch Daakaka?
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Ambrym ist das Zentrum einer einzigartigen Kunstform Vanuatus: der Sandzeichnungen. Dabei werden Ornamente auf den Boden gemalt, die Geschichten und Legenden der Inseln oder religiöse Mythen darstellen. Das Zeichnen wird von Erzählungen begleitet. Für die deutschen Forscher gehören die Sandzeichnungen daher ganz eng zu ihrem Sprachprojekt. Sie sind davon überzeugt, dass die kunstvollen Zeichnungen eine frühe Kommunikationsform der Inselbewohner waren. Soraya Hosni bittet die Dorfchefs, ihr Wissen um diese Kunst zu teilen – nicht nur zum Wohle der Wissenschaft, sondern auch um den anderen Einheimischen den Stolz auf diesen kulturellen Schatz weiterzugeben.

Alle Episoden zu diesem Projekt


18.05.2011

Interview mit Soraya Hosni

Was die Anthropologin und Sprachenforscherin Soraya Hosni an ihrer Arbeit auf einer Insel im Südpazifik fasziniert und wieso sie beim Projekt sciencemovies mitmacht, verrät sie im Interview.
07.i
01.02.2011

Intro

Auf der Südseeinsel Ambrym wird eine der seltensten Sprachen der Welt gesprochen: Daakaka.
07.0
28.02.2011

Bedrohter Sprachschatz

Die südpazifische Sprache Daakaka droht auszusterben: nur etwa 600 Menschen sprechen sie noch. Gelingt den Bewohnern der Insel Ambrym die Rettung? Ein Forscherteam aus Berlin will helfen.
07.1
16.03.2011

Zweitvater in der Südsee

Die Anthropologin Soraya Hosni hat sich eng mit den Familien Ambryms befreundet. Nur so kann sie deren Sprache und ihre kulturelle Bedeutung ergründen.
07.2
30.03.2011

Forschung unterm Bambusdach

Wo können sich Dorfbewohner und Sprachforscher austauschen und voneinander lernen? Auf Ambrym fehlte bislang eine Begegnungsstätte. Ein engagierter Dorfchef baut ein Haus der Sprachen.
07.3
26.04.2011

Weibliche Sprachgenies

Eine überraschende Entdeckung gibt den Forschern Rätsel auf: Zerstören die sprachbegabten Frauen auf der Insel ungewollt die ursprünglichen Sprachen Ambryms?
07.4
23.05.2011

Brautpreis

Der schönste Tag im Leben – wenn das Geld stimmt. Bei der Hochzeit im Dorf bleiben die Brautleute Randfiguren. Bananen und Schweine stehlen ihnen die Schau.
07.5
24.06.2011

Tor zur Welt der Buchstaben

Wie kann das Daakaka gerettet werden? Bislang wurde es noch nie schriftlich fixiert und auch in der Schule nicht gelehrt. Ein Wörterbuch und gesammelte Geschichten sollen Abhilfe schaffen.
07.6
20.07.2011

Was wird aus Daakie?

Die Sprache Daakie sprechen auf Ambrym nur noch die älteren Bewohner, nun soll sie wieder erweckt werden. Dazu entwickeln die Berliner Sprachforscher erstmals eine Schriftform.
07.7
22.08.2011

Ornamente im Sand

Sie stehen unter dem Schutz der UNESCO: Ambryms Sandzeichnungen gelten als kultureller Schatz. Die Sprachforscher vermuten, dass sie schon früh zur Kommunikation der Insulaner beitrugen und eng mit der Lautsprache der Insel verwoben sind.
07.8
20.09.2011

Giftige Wolken

Über den Dörfern Ambryms thronen ihre Silhouetten: Zwei Vulkankegel erschweren das Leben auf der Insel. Denn sie verknappen das ohnehin rare Trinkwasser und vergiften die Niederschläge.
07.9
24.10.2011

Kinderspiele für die Zukunft

Nur wenn die jungen Bewohner Ambryms von den älteren lernen, wird ihre traditionelle Sprache Daakaka eine Zukunft haben. Dabei helfen Spiele, Lieder und Schulbücher.
07.10
Fragen an die Frager
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*) Das Projekt

„Pepelyen na tu wu“ heißt „Guten Morgen“ auf Daakaka. Weniger als 1000 Menschen auf der Südseeinsel Ambrym sprechen die vom Aussterben bedrohte Sprache. Die Anthropologin Soraya Hosni und ihre Kollegen machen sich auf den Weg in die Südsee, um Daakaka zu dokumentieren und so vor dem gänzlichen Verschwinden zu bewahren. Die Wissenschaftler müssen sich beeilen, da Daakaka nicht nur von der offiziellen Landessprache Bislama zunehmend verdrängt wird. Auch die aktiven Vulkane der Insel befördern das Verschwinden der Menschen und ihrer faszinierenden Kultur.

Soraya Hosni

Auf der Südsee-Insel Ambrym dokumentiert die junge Anthropologin Soraya Hosni zusammen mit ihren Kolleginnen Kilu von Prince und Susanne Fuchs die vom Aussterben bedrohte Sprache Daakaka. Die Wissenschaftlerinnen gehören zur Arbeitsgruppe von Professor Manfred Krifka am Zentrum für Allgemeine Sprachwissenschaft in Berlin (ZAS).
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Die Anthropologin Soraya Hosni aus Berlin dokumentiert im Südpazifik eine der seltensten Sprachen der Welt.

Die anderen Projekte:


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