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Das Naumburg Kolleg


Gestatten,
Reglindis!
06

Kunstgeschichte

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Die Funktion des Westlettners und seine Ikonographie, also die Deutung der dargestellten Motive, geben bis heute Rätsel auf. Auch das künstlerische Profil des Naumburger Meisters und seiner Werkstatt sowie dessen Bedeutung innerhalb der europäischen Kunst- und Kulturgeschichte müssen noch genauer erfasst werden. Dieser Aufgabe stellt sich der Kunsthistoriker Peter Bömer (Jahrgang 1961). Der ausgebildete Pilot verlagerte seinen Arbeitsplatz nach seinem Austritt aus der Bundeswehr vom Cockpit in die Bibliothek und studierte Kunstgeschichte in Münster.
Mit ähnlichen Fragen – nur im Hinblick auf die Stifterfiguren – befasst sich auch die Kunsthistorikerin Sabine Treude (Jahrgang 1982). Sie studierte Kunstgeschichte, Klassische Archäologie und Ethnologie an den Universitäten Münster und Wien. In ihrer Dissertation untersucht sie mittelalterliche Stifterstatuen in Frankreich und Deutschland – die Naumburger stellen hier, soviel kann schon verraten werden, ganz eindeutig den Höhepunkt dar!

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*) Das Projekt

In Naumburg an der Saale steht eines der wichtigsten Bauwerke der deutschen Frühgotik, der Naumburger Dom. Der Westchor mit seinen Stifterfiguren und dem Lettner als Trennwand zwischen Chor und Langhaus ist weltberühmt. Aber woher kam im 13. Jahrhundert der Naumburger Meister, der die faszinierenden Steinskulpturen schuf? Wie wurde der Bau finanziert? Und was fasziniert Besucher noch heute am Dom? Im interdisziplinären Naumburg Kolleg suchen elf junge Wissenschaftler nach Antworten auf zentrale Fragen zu Entstehung, Bedeutung und Funktion des Naumburger Westchors.

Die anderen Projekte:


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